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So gestaltest Du einen gesunden Arbeitsplatz

Gesundheit am Arbeitsplatz

So gestaltest Du einen gesunden Arbeitsplatz

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Die Gesundheit am Arbeitsplatz ist ein vieldiskutiertes Thema – insbesondere, wenn es um Stress, Burn-Out oder Mobbing geht. Doch, obwohl wir durchschnittlich 7,6 Stunden am Tag an unserem Arbeitsplatz verbringen¹ und das Büro unser zweites Zuhause ist, stehen selten unsere physische und psychische Gesundheit oder unser Wohlbefinden im Fokus – sondern eher die Zweckmäßigkeit. Dabei haben Studien längst nachweisen können, dass das Wohlbefinden am Arbeitsplatz die Motivation, das Engagement und die Kreativität der Mitarbeiter*innen fördert. In diesem Beitrag erfährst Du, wie wichtig ein gesunder Arbeitsplatz ist und wie Du Dich auch im Homeoffice dafür sorgst, gesund und motiviert zu bleiben!

Wohlbefinden am Arbeitsplatz: 6 Glücksfaktoren

So viel Zeit wie wir am Arbeitsplatz verbringen, ist es wichtig, unser Arbeitsumfeld so zu gestalten, dass dieser unsere körperliche, geistige und soziale Gesundheit fördert. So verbessert sich auch das allgemeine Wohlbefinden am Arbeitsplatz - was sowohl den Angestellten, als auch dem Unternehmen zugute kommt. Diverse repräsentative internationale Studien kommen immer wieder zu dem gleichen Ergebnis: Gesunde, glückliche Mitarbeiter*innen arbeiten produktiver, kreativer und ausgeglichener – und bleiben dem Unternehmen länger erhalten. Doch welche Aspekte tragen dazu bei, dass wir uns an unserem Arbeitplatz wohlfühlen? Mindspace, einer der größten Anbieter von Co-Working-Spaces in Europa, fand in seiner „Employee Happiness Survey“ von Mindspace heraus, dass es sieben Faktoren gibt, die uns glücklich machen:

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Arbeitsumgebung

Ein Faktor der Mitarbeiterzufriedenheit, der oft unterschätzt wird, ist die Arbeitsumgebung. Von Schreibtisch, Bürostuhl und Arbeitsmitteln wie Computer, Tastatur und Maus bis hin zu Beleuchtung, Temperatur und Lautstärke: Nur, wenn unser Arbeitsplatz an unsere Arbeitsbedingungen angepasst ist – und nicht umgekehrt – können gesundheitliche Folgeschäden vermieden werden. Stichwort: Ergonomie am Arbeitsplatz. In der Studie von Mindscape gaben 41 Prozent der deutschen Arbeitnehmer*innen an, dass eine schlechte Arbeitsatmosphäre ihre Produktivität und Kreativität ausbremse und die Stimmung am Arbeitsplatz verschlechtere.

Zwischenmenschliche Beziehungen

Die Zeit, die wir im Büro verbringen, verbringen wir auch mit unseren Kolleg*innen – sei es am Schreibtisch, in Meetings oder in Mittagspausen. Dabei ist es wichtig, dass ein angenehmes Betriebsklima herrscht: Freundlichkeit, Respekt und Hilfsbereitschaft dienen nicht nur dem eigenen Wohlbefinden, sondern unterstützen das ganze Team. Mindscape zufolge schätzen Angestellte ein kollaboratives Arbeitsumfeld, in dem sie sich einbezogen und wertgeschätzt fühlen. Ist das Gegenteil der Fall, gibt es Konflikte und Missverständnisse im Team, führt dies nicht selten zu einem höheren Stresslevel und sogar zu psychischen Problemen.

Work-Life-Balance

Leben, um zu arbeiten – oder arbeiten, um zu leben? In unserer Gesellschaft wird es für Arbeitnehmer*innen immer wichtiger, Berufs- und Privatleben besser miteinander vereinbaren zu können. Die viel diskutierte Work-Life-Balance ist für Angestellte, Unternehmen und Kinder gleichermaßen wichtig: Denn, während die Kinder bei der Entwicklung unterstützt werden, werden Eltern vor Stress und Gesundheitsproblemen bewahrt. Eine familienfreundliche Politik ist jedoch längst keine Selbstverständlichkeit: In Westdeutschland und der Schweiz beispielsweise bleiben rund 40 Prozent der Akademikerinnen kinderlos², weil unter anderem flexible Arbeitszeitenmodelle, eine allgemein zugängliche und bezahlbare Kinderbetreuung oder Chancengleichheit für Männer und Frauen auf dem Arbeitsmarkt fehlen.

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Sinnhaftigkeit des Jobs

Eine aktuelle XING-Studie ergab, dass einer der wichtigsten Faktoren für Zufriedenheit im Job ein fairer, respektvoller Umgang im Unternehmen ist. Weitere Aspekte sind Wertschätzung für die Arbeit und Leistung, ein faires Gehalt sowie Spaß bei der Arbeit. Eine immer größere Rolle spiele für Arbeitnehmer*innen außerdem die Sinnhaftigkeit des Jobs: Jeder zweite Angestellte in Deutschland, Österreich und der Schweiz würde in einen Job mit mehr Sinnhaftigkeit oder gesellschaftlicher Verantwortung wechseln – und dafür sogar ein geringeres Gehalt in Kauf nehmen.³

Physische und pyschische Gesundheit

Wie der DAK Gesundheitsreport 2020 herausfand, entfallen die meisten Krankheitstage auf Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, psychische Erkrankungen sowie Erkrankungen des Atmungssystems. Achten wir also nicht auf die Aspekte der Gesundheit am Arbeitsplatz, leiden unser Körper und unsere Psyche. Besonders Rückenschmerzen gelten als „Frühwarnsystem“ für eine ungesunde Arbeitsplatzgestaltung. Doch auch im Hinblick auf die Anzahl an psychischen Erkrankungen gibt es Anlass, für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz zu sorgen. Denn laut Bundesregierung haben sich psychische Belastungen, die auf arbeitsbedingten Stress zurückzuführen sind, verdoppelt und stünden als Grund für Fehltage nach Rückenleiden bereits an zweiter Stelle.⁴

Finanzielle Sicherheit

„Money, money, money"– natürlich hat auch das Gehalt einen maßgeblichen Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit . Doch entgegen landläufiger Meinung achten Jobsuchende nicht nur auf das Jahresbruttoeinkommen, sondern auf viele Faktoren, aus denen sich dieses ergibt. Das Einkommen müsse unter anderem dem Bildungsabschluss, der Berufserfahrung und der Arbeitsleistung entsprechen. Außerdem schätzen Mitarbeiter*innen Aspekte wie Fahrtkostenzuschüsse, Jobtickets, Sonderleistungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld sowie betriebliche Altersvorsorge, wie die Große Gehaltsstudie 2019 zeigte.

Wie richtet man einen gesunden Arbeitsplatz ein?

Sind diese Faktoren der Arbeitszufriedenheit gegeben, steht unserem Wohlbefinden und unserer Gesundheit am Arbeitsplatz nichts mehr im Wege. Doch bis wir uns im Büro wiedersehen, verlangt uns das Homeoffice einiges ab, wirft Routinen über den Haufen und erfüllt nur in den wenigsten Haushalten die Ansprüche an einen gesunden Arbeitsplatz. Aus einer empirisichen Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation ging hevor, dass 52 Prozent der Befragten nicht in einem separaten Arbeitszimmer arbeiten, sondern nur behelfsmäßige, oft täglich wechselnde Arbeitsplätze in der Küche, im Wohn- oder im Schlafzimmer eingerichtet haben.

Dass Arbeitsort und Arbeitsleistung in Zusammenhang stehen, ist uns nach einem Jahr im Homeoffice längst klar: Können wir in einem separat eingerichteten Arbeitszimmer arbeiten, sind wir in der Regel effektiver und kreativer als an wechselnden Arbeitsplätzen. Geht es um unsere Arbeitsplätze haben Büromobelhersteller wie Steelcase und Herman Miller längst begriffen, dass es Bürokonzepte und -möbel braucht, die für mehr Wohlbefinden und Gesundheit am Arbeitsplatz sorgen und den Erfordernissen der Angestellten gerecht werden. So kursieren Konzepte wie „Living Office“ oder „Living Workplace“, die für Menschen, die darin arbeiten, designt sind. Für Dich haben wir daraus praktische Tipps für eine bessere Homeoffice-Gesundheit abgeleitet.

1. Richte Dich ergonomisch ein

Ein ergonomischer Bürostuhl, ein Sitz-Steh-Tisch oder ein zweiter Monitor – was im Büro zur Grundausstattung gehört, fehlt im improvisierten Büro Zuhause. Doch, um auch unter Druck effizient, kreativ und vor allem gesund zu arbeiten, führt kein Weg an einem ergonomisch eingerichteten Arbeitsplatz vorbei. Dabei kommt es im Wesentlichen auf folgende Ergonomie-Richtlinien an.

  • Mindestens 10 m² Fläche pro Arbeitsplatz – Nur mit genug Bewegungsspielraum für Arme und Beine kann eine natürliche Körperhaltung eingenommen werden
  • Ausreichende Beleuchtung – Im besten Fall befindet sich dein Schreibtischarbeitsplatz einem Ort mit genügend Tageslicht, um Kopfschmerzen und Müdigkeit durch ständiges künstliches Licht zu vermeiden. Wichig ist, dass sich das Licht der Schreibtischlampe im Monitor des Computers oder im Fenster spiegelt.
  • Optimale Temperatur von 20 - 22° Celsius – Je wärmer es ist, desto mehr leiden Aufmerksamkeit und Konzentration. Such Dir also einen Arbeitsplatz aus, an dem Du die Temperatur regulieren und regelmäßig lüften kannst.
  • Optimale Luftfeuchtigkeit zwischen 40 - 60% – Auch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit führt zu Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit und Kopfschmerzen. Regelmäßiges Lüften, aber auch Zimmerpflanzen helfen, die Luftfeuchtigkeit im Raum zu regulieren.
  • Monitor und Tastatur – Um Verspannungen, Schmerzen und Fehlhaltungen zu vermeiden, sollte Dein Bildschirm mindestens 22 groß und leicht nach vornneigbar sein. Für bestimmte Tätigkeiten im Web- oder Grafikdesign bietet es sich sogar an, einen zweiten Monitor zu installieren, denn die größere Bildschirmarbeitsfläche vereinfacht das Arbeiten. Deine Tastatur sollte etwa fünf bis zehn Zentimeter von der Tischkante entfernt ausgestellt werden, sodass Deine Arme und Deine Ellenbogen entspannt auf dem Schreibtisch aufliegen können.
  • Höhenverstellbarer Schreibtisch und ergonomischer Bürostuhl – Du sitzt gesund, wenn deine Sitzposition die natürliche Doppelte-S-Krümmung der Wirbelsäule unterstützt. Am besten geht das in ein ergonomischen Bürostuhl, dessen Arm- und Rückenlehnen anpassbar sind. Achte darauf, dass Deine Ober- und Unterarme sowie Deine Ober- und Unterschenkel einen 90°-Winkel bilden. Außerdem ist nur das dynamische Sitzen gesund - also der Wechsel zwischen vorderer, aufrechter und hinterer Sitzhaltung, da die Muskulatur gestärkt, die Durchblutung gefördert und Fehlhaltungen vermieden werden.
  • Niedriger Lärmpegel – Schon geringer Lärm über 55 Dezibel beeinträchtigt Kreativität, Konzentration und Leistungskraft –- sprich alles, was lauter ist als ein Laserdrucker. Versuch also, einen ruhigen Ort für Deinen Arbeitsplatz zu finden und Lärmquellen zu reduzieren.

Auch und gerade im Homeoffice solltest Du Dich mit dem Thema Ergonomie am Arbeitsplatz auseinandersetzen. Geregelt sind die wichtigsten Richtlinien in Deutschland durch die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (baua), das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), die Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV) sowie die DIN-Normen DIN EN ISO 9241 und DIN EN ISO 10075. Das heißt: Arbeitgeber*innen sind teilweise per Gesetz dazu verpflichtet für eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung zu sorgen. Außerdem kannst Du ergonomische Büromöbel von der Steuer absetzen. Höhenverstellbare Schreibtische oder Bürodrehstühle können nun bis zu einem Netto-Betrag von 800 Euro komplett geltend gemacht werden.

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2. Mach genug Pausen

Laut Gesetzgeber muss nach sechs Stunden Arbeitszeit eine 30-minütige Pause eingelegt werden. Aus eigener Erfahrung wissen wir aber, dass bereits nach 60 bis 90 Minuten Arbeitszeit die Konzentrationsfähigkeit nachlässt – und kurze Pausen Wunder bewirken können. Doch gerade im Homeoffice lassen wir es mit den Pausen schleifen: Erste Studien zum Homeoffice in der Covid-19-Pandemie, die E-Mail-Verkehr und Online-Kalender auswerteten, zeigen, dass wir im Homeoffice bis zu 50 Minuten täglich mehr arbeiten.⁵ Wir machen weniger Pausen und sind noch nach Feierabend ständig per Mail oder Telefon erreichbar. Regelmäßige Pausen sind allerdings wichtig, um konzentriert und produktiv arbeiten zu können.

Nehmen wir uns nicht ausreichend Zeit für Pausen, sind wir einem höheren Stresslevel ausgesetzt und machen mehr Fehler. Deshalb solltest Du eine individuelle Pausenkultur im Homeoffice einführen: Beispielsweise kannst Du pro Stunde eine 5-Minuten-Mikropausen einlegen – zum Lüften, zum Stretchen oder zum Nichtstun. Für die Pause, aber auch für den Feierabend solltest Du Deinen Schreibtischarbeitsplatz verlassen, denn mit dem stänidgen Blick auf E-Mail-Postfach, unfertige Projekte oder unsortierte Ablagen, wird es Dir schwerfallen, loszulassen und zu entspannen. Deshalb solltest Du Deine Arbeitsuntensilien so gut es geht aus dem Blickfeld schaffen. Das gilt insbesondere in kleinen Wohnungen, in denen die Trennung zwischen „Home" und „Office" schwerfällt.

3. Beweg Dich regelmäßig

Selbst an einem ergonomisch eingerichteten Arbeitsplatz schadet das Vielsitzen auf Dauer unserer Gesundheit. Täglich verbringen bis zu 4,5 Stunden ausschließlich im Sitzen, unser Körper jedoch fährt bereits nach ein bis zwei Stunden Sitzen Stoffwechsel, Kreislauf und Atmung runter. Wie Prof. Dr. Ingo Froböse der Deutschen Sporthochschule Köln erklärt, schwächt die fehlende Bewegung unser Immun- und Herzkreislaufsystem, weswegen wir schneller unkonzentriert und müde werden.

Deshalb solltest Du regelmäßig aufstehen und Dich bewegen, damit Dein Kreislauf und Deine Atmung wieder in Schwung kommen. Idealerweise legst du alle 30 Minuten eine 5-Minuten-Pause ein – zum Beispiel für Dehnübungen am Schreibtisch. Nachdem Kreislauf und Nervenzellen angeregt wurden, wirst Du Dich wieder besser konzentrieren und effektiver arbeiten können. Weitere Tipps für mehr Bewegung im Homeoffice findest Du in unserem Beitrag dazu

4. Kommuniziere mit Deinem Team

Networking ist Pflicht! Zwar ist der virtuelle Kontakt im Team ist in erster Linie dazu da, Aufgaben, Prozesse und Termine zu koordinieren. Doch sollten wir nicht unterschätzen, wie wichtig auch der private Austausch mit Teammitgliedern ist – nicht zuletzt, um der sozialen Isolation im Homoffice entgegenzuwirken! Die Bundesregierung wies in ihrem Bericht über „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ darauf hin, dass wir trotz räumlicher Distanz persönliche Kontakte auch zu Kolleg*innen halten sollen, denn ausschließlich digital zu arbeiten könne zu Vereinsamung und psychischen Belastungen führen.

Die Betonung liegt hier auf dem persönlichen Kontakt: Neben regelmäßigen Teammeetings und Standups, Besprechungen sowie Terminen sollten die Kommunikationstools auch für die private Kommunikation genutzt werden. Gibt es noch keine Feelgood-Aktionen in eurem Unternehmen, organisiert sie selbst: Plant gemeinsame Teamevents oder verabredet euch auch weiterhin mit Lieblingskolleg*innen zu Kaffeepause oder Feierabendbier. Auf diese Weise sorgt ihr für ein positives Wir-Gefühl, dass besonders in Zeiten der Covid-19-Pandemie den Zusammenhalt und die Motivation im Team stärkt.

5. Gestalte einen individuellen Arbeitsplatz

Einen entscheidenden Vorteil hat das Arbeiten im Homeoffice: Wir sind an einem Ort, an dem wir uns wohlfühlen. Im besten Fall können wir unseren Arbeitsplatz nach unseren individuellen Bedürfnissen einrichten und so ungestört und konzentrtiert arbeiten. Dabei lässt sich der Wohlfühlatmosphäre im Homeoffice noch nachhelfen – unter anderem mit Pflanzen. Zimmerpflanzen haben nicht nur eine beruhigende Wirkung, sie funktionieren auch als Luftreiniger. Auch die Farben an unserem Arbeitsplatz haben eine Wirkung auf unsere Leistungsfähigkeit und unsere Motivation: Neutrale Farben wie Beige wirken konzentrationsfördernd, warme Farben wie Rot, Geld oder Orange sorgen für mehr Kreativität, kalte Farben wie Blau bringen Ruhe und Entspanntheit in einen Raum.

Ähnliche Effekte haben auch Raumdüfte und ätherische Öle wie Zitrone (konzentrationsfördernd und erfrischend), Grapefruit (motivierend und stimmungshebend) oder Mischungen aus Lavendel, Orange und Grapefruit (angst- und stresslösend.). Und auch unsere Haustiere nehmen einen positiven Einfluss auf unser Arbeiten und Leben im Homeoffice. Während Hunde zu mehr Bewegung beitragen, zwingen uns Katzen zu kleinen Kreativitätspausen – wenn sie quer über unserer Computertastatur liegen. Forschende der Ruhr-Universität in Bochum fanden aber auch heraus, dass das Streicheln und Kuscheln mit Haustieren Stress reduziert und Depressionen entgegenwirkt.⁶ Grund ist das als Liebes- und Kuschelhormon bekannte Oxytoxin, dass unser Körper vermehrt ausschüttet, wenn wir in Kontakt mit Tieren sind – egal, ob Hund, Katze oder Kaninchen.

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Quellen:

¹ Bundesanstalt für Arbeitschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), BAuA-Arbeitszeitbefragung 2020, aufgerufen am 19.02.2021.

² Bertelsmann Stiftung, Work-Life-Balance, aufgerufen am 19.02.2021.

³ New Work SE, XING-Gehaltsstudie 2019, aufgerufen am 23.02.2021.

⁴ BAuA, Bericht über Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz, aufgerufen am 19.02.2021.

⁵ Harvard Business School Working Knowledge, You're Right! You Are Working Longer and Attending More Meetings, aufgerufen am 23.02.2021.

⁶ Deutsche Gesellschaft für Psychologie, Haustiere: Garant für subjektives Wohlbefinden?, aufgerufen am 23.02.2021.